Category: Society Social Sciences In German

  • Der Umgang mit dem indianischen Erbe in der zeitgenössischen by Andrea Buhmann

    By Andrea Buhmann

    Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, notice: sehr intestine (1,0), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, summary: Mexiko nimmt in der internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts eine besondere Stellung ein, die im Wesentlichen durch die Verbindung von zwei scheinbar gegensätzlichen
    Merkmalen gekennzeichnet ist: einerseits durch den Anspruch auf Universalität und Aktualität, andererseits durch die Betonung der eigenen kulturellen Identität.
    Aus der intensiven Rückbesinnung der mexikanischen Künstler des frühen 20. Jahrhunderts auf ihr indianisches Erbe resultierte die Erkenntnis, dass die eigene Kultur ein unerschöpfliches Reservoir von Inhalten, Formen und ästhetischen Gesetzen bietet, aus denen sich eine eigenständige mexikanische Malerei entwickeln konnte.
    Auch für viele zeitgenössische mexikanische Künstler spielt das Thema der vorspanischen und gegenwärtigen indianischen Kulturen eine zentrale Rolle in ihrem künstlerischen Schaffen.
    Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf drei Maler aus dem stark indigen geprägten südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca: Rufino Tamayo (1899-1991), Francisco Toledo (geb. 1940) und Laura Hernández (geb. 1960).
    Gegenwärtig gilt Oaxaca als das "Mekka" der zeitgenössischen mexikanischen Malerei. Die Herkunft der drei von mir ausgewählten Maler aus dieser area hat offensichtlich ihre Kunst wesentlich mitbestimmt. Trotz großer stilistischer Unterschiede lassen sich bei den drei Künstlern gemeinsame Leitmotive feststellen. In ihren Werken verwenden sowohl Tamayo als auch Toledo und Hernández indianische intent und zitieren Themen aus der Vorstellungswelt ihrer Vorfahren. Darüber hinaus ist es ihr erklärtes Ziel, nicht nur die indigene kulturelle culture wiederzubeleben und weiterzuentwickeln, sondern vielmehr eine Synthese aus Traditionellem und Zeitgenössischem zu erreichen. Auf der foundation ihrer Verwurzelung in der eigenen Kultur wollen sie eine aktuelle und "universale Kunst" schaffen.
    Das Hauptanliegen meiner Arbeit ist, den ganz persönlichen und sehr unterschiedlichen Umgang der drei Künstler mit ihrem indianischen Erbe aufzeigen und miteinander zu vergleichen. Es soll herausgearbeitet werden, auf welche Weise und in welchem Maße ein indianisches Erbe von den Künstlern in Anspruch genommen wird, wie sie "das Indianische" definieren und welche Bedeutung es für ihr Selbstverständnis hat. Anhand von charakteristischen Bildbeispielen wird dargestellt, auf welche Weise die Annäherung an den indianischen Aspekt ihrer Identität geschieht und mit welchen modernen künstlerischen Mitteln sie indianische Themen und cause umsetzen.
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  • Amoklaufende Jugendliche – Eine zunehmende Gefahr oder by Burkhard Schröter

    By Burkhard Schröter

    Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Hochschule Koblenz, Veranstaltung: Kinder- und Jugendhilfe im europäischen Kontext, Sprache: Deutsch, summary: „Irgendwann und irgendwie einmal ‚auszurasten’ oder sonst wie ‚verrückt’ zu werden ist stehende Redensart und mehr oder minder zornig dahingeredet. Aber dann gibt es das tatsächlich, das totale Ausrasten, den ‚Amoklauf’. used to be aus den Medienberichten hervorgeht ist entsetzlich. Und über alle Befremdlichkeit hinaus vielleicht deshalb so beunruhigend, weil wahr gemacht wurde, used to be zuvor für den einen oder anderen vielleicht sogar gelegentlich ein eigener Impuls battle: Da hat einer ernst gemacht ...
    Die schaurigen Ereignisse von Erfurt (2002), Winnenden und Ansbach (2009), von Ludwigshafen (2010) u. a. sind zwar unfassbare Phänomene, aber nicht neu.“
    Der Amoklauf, wir sehen ihn in Kinofilmen, lesen darüber in den Zeitungen. Vor allem aus den united states schwappen immer wieder Schlagzeilen über diese shape der Gewalt nach Europa. Deutschland, wie auch andere europäische Länder sind betroffen. Die grausamen Taten von undesirable Reichenhall, Erfurt oder Winnenden haben ungläubiges Entsetzen und Ratlosigkeit allerorten ausgelöst. Die Medien nennen diese Taten grausam, brutal und furchtbar. Diese Worte beschreiben aber lediglich das Handeln, sie erklären es nicht.
    In der vorliegenden Hausarbeit wird versucht zu klären, ob der Amoklauf ein challenge der Jugend ist. Welche Unterschiede bestehen zu den so genannten „School Shootings“? Welche Rolle spielen die Medien. Werden Fakten zugunsten einer spektakulären Berichterstattung falsch oder unzureichend publiziert? Gibt es eine Erklärung?
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  • Die Geschichte und Struktur der GAM (German Edition) by Anonym

    By Anonym

    Forschungsarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, word: 1,0, Universität Potsdam (Soziologie), Veranstaltung: Krieg und Medien, Sprache: Deutsch, summary: Die GAM (Gerakan Aceh Merdeka/ Aceh Freedom circulate) wurde 1976 von Hasan di Tiro in Aceh gegründet und hat sich innerhalb der letzten Jahrzehnte von einer kleinen ideologisch motivierten Guerilla-Organisation in eine ernstzunehmende Widerstandbewegung
    mit nachhaltigem politischem und militärischem Einfluss verwandelt. Im Folgenden soll die Entwicklung dieser Rebellenbewegung anhand von drei Phasen ausgeführt werden und im Anschluss daran soll auf die ideologische Argumentation und Zielsetzungen hinsichtlich der
    acehnesischen Ethnizität und des Islams eingegangen werden, um ein genaueres Bild zu zeichnen.
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  • Raum und soziale Ungleichheit: Die Nutzung von (Stadt-)raum by Ronny Steinbrück

    By Ronny Steinbrück

    Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, word: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Metropolitane Stadtgesellschaften, sixteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Von Interesse ist der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und dem Geschlechterverhältnis in Bezug auf die Herstellung und Verfügbarkeit von Raum. Dazu soll im ersten Teil der Arbeit zunächst mit dem Begriff des Raumes eine Grundlage geschaffen werden. Dies geschieht mittels zweier Konzepte, die herausarbeiten, dass Raum sozial hergestellt ist. Im Mittelpunkt der Vertiefung stehen dabei Prozesse der Wahrnehmung, Bewertung und Synthese. Es wird sich zeigen, dass Raum relational ist, additionally von den Akteuren hergestellt wird, aber auch, dass er gleichzeitig die Akteure in ihrem Handeln beeinflusst. Darüber hinaus zeigen die Ausführungen eine weitere Besonderheit, nämlich die geschlechtsspezifische Konstitution und Konstruktion von Raum. Die Geschlechter erzeugen über jeweils eigene, entsprechend relevante Aspekte Raum und haben damit auch (tendenziell) verschiedene Beziehungen zu Raum. Aus dieser verschiedenen Aneignung von Raum resultieren unterschiedliche Konsequenzen für die sozialen Handlungen innerhalb der Räume. Am Beispiel des Angstraumes soll ein Fall der Aneignung öffentlicher Räume durch Frauen aufgezeigt werden. Hierzu wird es nötig sein einen kurzen Abriss der Sozialgeschichte des öffentlichen (Angst)Raumes zu geben. Anschließend folgt noch ein kurzer Abschnitt der sich dem Paradox der zu erwartenden Sicherheit widmet.
    Es schließt sich der zweite Teil mit dem Kapitel über die Auseinandersetzung von Raum und sozialer Ungleichheit an, welches in diesem Zusammenhang den Begriff der Macht im Fokus haben wird. Hier werden wiederrum zwei Analysekonzepte vorgestellt um zum einen die Dimensionen sozialer Ungleichheit zu fassen und um zum anderen zu erfassen, wie Macht das Zusammenspiel von Raum und Geschlecht durchdringt. Ergänzt werden diese Ausführungen durch empirische Belege aus den Bereichen der Nutzung des öffentlichen Raumes sowie dem Berufsfeld der Architektinnen und Planerinnen, welche sich in einer exponierten Stellung befinden.
    Im dritten Teil beschäftigt sich Kapitel five schließlich mit zwei Auswirkungen geschlechtsspezifischer Chancen der Nutzung von (Stadt)Raum anhand der Phänomene der historisch entstandenen Trennung von Privatheit und Öffentlichkeit und deren geschlechtsspezifischer Zuordnung, sowie letztens des ambivalenten Prozesses der Gentrifizierung.
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  • „Können Formate wie „Die Super Nanny“ den Eltern bei der by Hanna Martin

    By Hanna Martin

    Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, word: 2,0, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, summary: „Die Tabuisierung und Marginalisierung von Themen, die konfliktfähig sind, verläuft über Techniken der Desymbolisierung, des Unbewusstmachens.“ (Prokop/Jansen 2006). Daher benutzten wir die Methode der psychoanalytischen Kulturanalyse (Tiefenherme-neutik). Wir versuchten die neuen Inszenierungen zu beschreiben (vgl. Prokop/Jansen 2006). Die tiefenhermeneutische Medienanalyse in shape eines Wahrnehmungsproto-kolls, das die Wirkung der Wahrnehmung von jedem einzelnen wiedergab, part uns, unseren inneren Erlebnisstrom (Assoziationen, Emotionen, Gedanken) zunächst einmal festzuhalten (vgl. Prokop/Jansen 2006). In den von der large Nanny besuchten Famili-en herrschte häufig Chaos, Hektik und Gewalt. Die Hintergrundmusik und das Schreien der Kinder und der Mutter verstärkten die Anspannung und Wut nur noch. Die Mutter wurde negativ wahrgenommen. Es herrschte kein körperlicher Kontakt zwischen Mutter und Kindern. Die Kinder sollten nur ständig etwas tun. Taten sie es nicht, setzte sich die Mutter nur noch mit Schlägen durch. Die Nanny hielt in line with Funk Kontakt zur Mutter und gab ihr Tipps. Dennoch scheint es, dass der Lerneffekt der Mutter, sofern es ihn gab, äußerst gering struggle. Die autoritäre Beratung fand in shape eines Frontalunterrichts statt, der wenig lehrreich für die Mutter battle. Am Ende der Sendung verabschiedeten sich alle herzlich von der tremendous Nanny, Katja Saalfrank. Es conflict ein harmonisches Ende mit einer Dramaturgie aus Chaos und Harmonie. Die Harmonie setzt sich allerdings im Zuschauer nicht um.

    Bei der Verarbeitung des Angebots bleibt den Rezipienten/innen nun die Frage, ob Formate wie „Die large Nanny“ den Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder überhaupt hilfreich sein können. Dieser Frage werde ich im Folgenden nachgehen.

    Die Erziehung von Kindern ist in den letzten Jahrzehnten zu einem immer schwierige-ren Thema geworden. Viele Eltern sind verunsichert darüber, was once in der Erziehung wichtig ist und wie sie dies am Besten erreichen können. An das elterliche Erziehungs-verhalten sind somit die Ansprüche und Erwartungen deutlich gestiegen. Die Erziehung von Heranwachsenden erfordert heutzutage mehr Fähigkeiten als früher. Eltern müssen beispielsweise die Fähigkeit mitbringen, sich ohne eindeutige Rezepte auf unterschied-lichste Erziehungssituationen offen einzulassen (vgl. Keupp 1997).
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  • Die vergessenen Opfer der Nationalsozialisten - by Kirsten Garbade

    By Kirsten Garbade

    Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, notice: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Lebenssituationen und Strafverfolgung homosexueller Männer und Frauen von 1871-1969 in Deutschland, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Verachtung, Ausgrenzung und Verfolgung von Homosexuellen begann nicht etwa in der Zeit der NS-Diktatur in Deutschland, sondern zieht sich seit Jahrhunderten durch die Geschichte. Die gesellschaftliche Haltung gegenüber Homosexualität (der Begriff wurde nicht von Beginn an verwendet, sondern erst im Jahre 1869 in Deutschland geprägt 1 ) entsprach in den verschiedenen Epochen nicht immer der juristischen Sichtweise oder dem medizinischen beziehungsweise dem wissenschaftlichen Entwicklungsstand. Hingegen standen diese sich zeitweise gar konträr gegenüber.

    Vehementer Gegner von Homosexualität struggle schon früh die christliche Kirche, da gleichgeschlechtliche Liebe ihrer Auffassung nach gegen die Gesetze Gottes und der Natur verstoße. Bereits im four. Jahrhundert wurde in den meisten christlichen Staaten gleichgeschlechtliche Liebe zwischen männlichen Personen, häufig aber auch die zwischen Frauen, mit Todesstrafe geahndet. 2

    Zur Zeit der Reformation und der Gegenreformation fand sich in deutschen Landen eine weitreichende Verdrängung des Themas Homosexualität, die auch in den Kreisen der christlichen Kirche vorkam. Im sixteen. Jahrhundert kam es schließlich zu einer Welle der Kriminalisierung, die sich unter anderem in Artikel 116 der Peinlichen Gerichtsordnung three Kaiser Karls V. von 1532, der so genannten Carolina, widerspiegelte. four Dieser ist zu entnehmen:

    „So ein Mensch mit einem Vieh, Mann mit Mann, Weib mit Weib, Unkeusch treibet, die haben das Leben verwirkt, und guy soll sie der gemeinen Gewohnheit nach mit dem Feuer vom Leben zum dem Tode richten.“ 5

    Formell blieb die Carolina in ihrer ursprünglichen shape zwar bis zur Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 bestehen, jedoch entwickelten die Territorialstaaten im Laufe des 18. Jahrhunderts eigenständige Strafrechte. Somit kam es zur Zeit der Aufklärung unter dem Einfluss des napoleonischen Rechts zum ersten Mal zur Entkriminalisierung gleichgeschlechtlicher Handlungen, indem einige deutsche Staaten das Strafmaß für Homosexualität einschränkten oder es gar aufhoben. 6

    Im Zeitalter der Aufklärung wurde zum ersten Mal wieder öffentlich über gleichgeschlechtliche Liebe diskutiert. Obwohl sie ihr gegenüber kein Verständnis zeigten, versuchten die Vertreter der Aufklärung das Phänomen des Schwulseins mit reiner Vernunft zu erklären. Hingegen bezeichneten Juristen Homosexualität als unvernünftig, da sie nicht der Fortpflanzung diente. [....]
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  • Konflikt um Anerkennung: Zum Modus sozialer Integration in by Anonym

    By Anonym

    Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, notice: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie), Veranstaltung: Denktraditionen der Soziologie II, Sprache: Deutsch, summary: Betrachtet guy die gesellschaftstheoretische Debatte der letzten Jahrzehnte, so lässt sich der Begriff der „Anerkennung“ als Grundkonstante identifizieren. Doch woher rührt diese begriffliche Hochkonjunktur? Sie steht im direkten Zusammenhang mit dem beobachtbaren Wandel westlicher Gesellschaften. Die rasant gestiegene gesellschaftliche Ausdifferenzierung, sowie die wachsende Multikulturalität und fortschreitenden Individualisierungsprozesse regen diesen Diskurs an und die soziologischen Grundfragen nach der Möglichkeit von Gesellschaft und ihrer Wandlungsfähigkeit rücken in den Mittelpunkt. Betrachtet guy nun die als Individualisierung bezeichneten Tendenzen (2), stellt sich die Frage: Wie kann eine Gesellschaft bestehen, in der die Individuen „zur lebensweltlichen Reproduktionseinheit des Sozialen“ (Beck 1986, S. 119) geworden sind?
    Die modernen Anerkennungstheorien versuchen diese Frage zu beantworten, indem sie das Bestehen einer sozialen Ordnung von den reziproken Anerkennungsverhältnissen der Individuen ausgehend zu beschreiben suchen. Erst durch eine „in reziproker Anerkennung ruhenden Ich-Identität“ (Habermas 1968, S. 17) wird das Individuum zur sozialen Integration befähigt. Mit der sozialen Integration gehen wiederum neue Anerkennungsverhältnisse einher, die die Individuen in ihrer Sozialität, aber auch, im dualistischen Verständnis von Handlung und Struktur, die Gesellschaft prägen. Nur wenn der Einzelne durch die anderen Mitglieder der Gesellschaft in seiner Identität und seinen Rollen anerkannt wird, kann Zugehörigkeit respektive Integration gelingen. Um zu verstehen, inwiefern ein solcher anerkennungstheoretische Ansatz fruchtbar für eine Antwort auf die oben genannten Fragen ist, gilt es seine Annahmen nachzuzeichnen. Anerkennungsverhältnisse sind jedoch auch prekär. Anerkennung ist kein menschlicher Automatismus, sondern vielmehr mit stetem Aushandeln und Einfordern verknüpft. Das Ziel des Anerkannt-Seins besitzt in seinem intersubjektiven Charakter bereits eine grundliegende Konfliktualität, da die Verschiedenheit Voraussetzung für Anerkennung ist. Diese „Asymmetrie [ist] die Vorstufe der symmetrischen Reziprozität […] und Teil der Entwicklung zu einem Ganzen hin“ (Schnell 2004, S. 78). Dieser dialektische „Kampf um Anerkennung“ (Honneth 1994) kann als Grundmotiv der gesellschaftlichen Existenz gesehen werden. Somit muss in einem weiteren Schritt dieser Konfliktualität nachgegangen werden (3), um letztlich die Verknüpfung...
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  • DOING GENDER als Dimension sozialer Interaktion unter by Christine Stock

    By Christine Stock

    Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, notice: 1.0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major, fifty nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Aussehen, Kleidung, Körpersprache, Auftreten und Sprachstil sind offensichtliche Kriterien, auf deren Grundlage wir Menschen, die uns entgegentreten, als männlich oder weiblich einstufen. Die Existenz zweier verschiedener Geschlechter ist nicht nur leicht auszumachen, längst hat sich die Gesellschaft ganz selbstverständlich darauf eingestellt, um unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen zu entsprechen.

    Die erste Frage nach der Geburt oder oft auch bereits während der Schwangerschaft ist die nach dem Geschlecht des Neugeborenen. Auch die elterlichen Entscheidungen sind davon abhängig: der identify, die Einrichtung des Kinderzimmers, die Kleidung sowie die Spielsachen. Mädchen werden mit hübschem Aussehen, niedlichen Gesten und freundlichem Gemüt assoziiert, wobei Jungen als frech, übermütig, unordentlich und laut gelten. Diese Aussagen gehen konform mit den Vorstellungen über SchülerInnen an koedukativen Schulen. Die Differenzen von Mädchen und Jungen werden als natürlich und genetisch bestimmt gewertet und durch Haltungen und Handlungen dramatisiert.

    Anliegen dieser Arbeit ist es, ,doing gender‘ als eine size sozialer Interaktionen unter Gleichaltrigen in der Grundschule darzustellen. ,Doing gender‘ meint das Herstellen von Geschlecht in Interaktionen. Dieser Konstruktionsprozess soll über ein Verständnis von Sozialisation, Sozialisationstheorien, konstruktivistischen Ansätzen sowie der Betrachtung von Kinderwelten wie Schule und Gleichaltrigengruppe erschlossen werden.
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  • Bevölkerung, Ungleichheit, Auslese: Perspektiven by Hansjörg Gutberger

    By Hansjörg Gutberger

    Der demographische Wandel wird nun auch in der nicht-wissenschaftlichen Offentlichkeit zunehmend als challenge westlicher Industriegesellschaften erkannt. Gleiches gilt ftir die wachsenden sozialen Ungleichheiten innerhalb dieser Gesellschaften. Beide Problemkreise sind nicht getrennt voneinander zu diskutieren, sondem sie stehen in enger Wechselwirkung zueinander. Die Geburtenentwicklung in einer Gesellschaft resultiert selbstverstandlich aus einem komplexen Biindel an Ursachen. Zu diesen Ursachen zahlt unter vielen anderen auch die Frage des Erhalts des sozialen prestige der (potentiellen) Eltem. Wo auf Kinder verzichtet wird, hat das auch etwas mit erhofften (tatsachlichen oder vermeintlichen) Distinktions- winnen in kapitalistischen Marktgesellschaften zu tun. Diese Problematik ist wiederum nicht losgelost davon zu diskutieren, wieviel Mobilitat und welche Formen von sozialer - bilitat in einer Gesellschaft moglich sind und wie diese von den Betroffenen wahrgenommen werden. Die vorliegende Untersuchung nimmt sich dieser hochkomplexen Problematik vo- allgemeiner gefaBt - sozialer Ungleichheit, sozialer SchlieBung und demographischem W- del hier in wissenschaftshistorischer Perspektive an. Allerdings nur insoweit, als sie sich mit der sozialwissenschaftlichen Bevolkerungsforschung zwischen den 1930er und 1950er J- ren in Deutschland kritisch auseinandersetzt. In damaligen Forschungen glaubten viele, dass die quantitative und die 'qualitative' Bevolkerungsentwicklung auch liber die Planung sozi­ aler Positionen beeinflussbar sei. Sozialtechniken waren inharenter Bestandteil dieser De­ mographic. Hier sollen einzig die damaligen Denkstile iiber den Zusammenhang zwischen Bevolkerungsentwicklung und Sozialstruktur^ vorgestellt werden, nicht aber die tatsachli­ chen soziodemographischen Vorgange innerhalb des genannten Zeitraums.
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